Für Betreiber von Generatoren und Energiesystemen lassen sich ungeplante Ausfallzeiten fast immer auf eine einzige fehlende Komponente zurückführen. Ein Sensor, eine Schwimmereinheit, ein Tankdeckel oder ein Blockheizer – kleine Teile, deren Fehlen ein kritisches System tagelang außer Betrieb setzen kann.
Eine Strategie für kritische Ersatzteile beginnt damit, Komponenten nach zwei Achsen einzuordnen: wie wahrscheinlich ein Ausfall ist und wie schwerwiegend dieser Ausfall wäre. Teile, die auf beiden Achsen hoch bewertet werden, gehören in Ihren kritischen Bestand vor Ort; der Rest lässt sich mit geplanter Lieferzeit beschaffen.
Zertifizierung zählt mehr, als es zunächst scheint. Die CE-Kennzeichnung und ISO-zertifizierte Prozesse sind kein Papierkram um seiner selbst willen – sie sind der Unterschied zwischen einem Ersatzteil, das passt und funktioniert, und einem, das einen neuen Fehler einführt. Bei ausgeschriebenen und geberfinanzierten Arbeiten ist der Zertifikatsnachweis zudem eine Voraussetzung für die Förderfähigkeit.
Planen Sie schließlich für die Teile, die in keinem Katalog mehr erscheinen. Abgekündigte und anwendungsspezifische Komponenten sind eine häufige, vermeidbare Ursache für verlängerte Ausfälle; die Sonderfertigung schließt diese Lücke und hält alternde Systeme wartbar.
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